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Förderung der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik wird ausgebaut

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Darmstadt, 26. August 2010. Ob in der Medizin, dem Automobilbau oder in der Umwelttechnik – kaum eine Branche kommt ohne innovative Werkstoffe aus. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) plant deshalb, die Förderung bei der Werkstoff- und Materialforschung in den nächsten Jahren auszubauen. Die Schwerpunkte sind in einem 10-Punkteprogramm zur Werkstoff- und Materialforschung skizziert, das vom BMBF und von der Deutschen... mehr »

Scheibe mit Alleskönner-Schicht

Beschichtungssystem basierend auf nanokristallinem Indiumzinnoxid (ITO)

Der Winter ist voller Unannehmlichkeiten für Autofahrer: Es ist kalt, das Fahren auf glatten Straßen ist kein Vergnügen. Hinzu kommen die schlechte Sicht, wenn Scheiben beschlagen und das lästige Freikratzen, wenn sie gefrieren. Auch für Besitzer von Gewächshäusern ist der Winter eine heikle Angelegenheit. Je mehr Feuchtigkeit im Inneren kondensiert, desto gefährlicher wird es für die Pflanzen, wenn die Temperaturen unter den Gefrierpunkt... mehr »

Mikrospritzgießen: In einem Schritt zu komplexen Hybridbauteilen

Innovation zwischen Daumen und Zeigefinger: In der Mikrospritzgießanlage lassen sich derartige Zweikomponenten-Mikropräzisionsbauteile herstellen. An diesen Probekörpern werden anschließend im Zugversuch Materialeigenschaften untersucht. 
Foto: Wolfgang Thieme

Zentrum für Integrative Leichtbautechnologien stößt mit deutschlandweit einzigartigem Mikrospritzgießsystem in neue Dimensionen der Kunststoffverarbeitung vor

In unmittelbarer Nähe des Smart Systems Campus werden im Zentrum für Integrative Leichtbautechnologien (ZIL) der TU Chemnitz neue Spritzgießtechnologien für Hochleistungsbauteile mit Textilverstärkung oder mit komplexen Funktions- und Elektronikkomponenten entwickelt und in die... mehr »

Saarbrücker Materialforscher machen Motorblöcke von Autos wesentlich leichter

Mit Hilfe der so genannten Nano-Tomographie können Saarbrücker Wissenschaftler vorhersagen, wie sich Graphit in Gusseisen im Laufe des Herstellungsprozesses verändert.

In der Massenproduktion im Automobilbau werden vor allem Motorblöcke aus Gusseisen verwendet. Diese sind preiswert herzustellen, erhöhen jedoch wegen ihres hohen Gewichts den Spritverbrauch. Materialforscher suchen daher nach Verfahren, wie man Gusseisen dünnwandiger produzieren kann und dennoch hohe Festigkeiten erzielt. Eine wichtige Rolle spielt dabei Graphit, das die Materialeigenschaften von Gusseisen stark beeinflusst. Mit Hilfe der... mehr »

Dem Geheimnis des Zahnschmelzes auf der Spur

Professor Gerold Schneider sowie Sabine Bechtle (links) und Siang Fung Ang. 
Foto: TUHH

Zahnschmelz nimmt eine Spitzenstellung in der Härteskala biologischer Materialien ein. In langjährigen Forschungsarbeiten gelang es, dessen komplexe Struktur zu entschlüsseln, jedoch hat man den Grund für die einzigartige Härte, Festigkeit und Steifigkeit des Zahnschmelzes nicht finden können. Einem Wissenschaftlerteam der TU Hamburg-Harburg ist es jetzt gelungen, diesem Geheimnis der Natur auf die Spur zu kommen. Als erste Forschergruppe... mehr »

Robuste Folien aus künstlichen Perlmutt-Analoga wirken als Hitzeschild

Perlmutt

Biologische Materialien faszinieren, weil sie so leicht sind und dennoch teilweise extremen Kräften standhalten. Perlmutt etwa ist erstaunlich zäh dank einer mehrschichtigen Anordnung aus plättchenförmigen Calciumcarbonat-Kristallen (»Backsteinen«) und Proteinen (»Mörtel«) in Form einer »Backsteinmauer«. Ein finnisch-schwedisches Team um Andreas Walther und Olli Ikkala hat nun ein Perlmutt-Analogon entwickelt, das in seinen mechanischen... mehr »

Implantatversagen durch Nanokorrosion: Empa-Forschende klären, warum sich Implantatbeschichtungen lösen

Durch Spannungsrisskorrosion wächst unter physiologischen Bedingungen in der nur fünf Nanometer dicken Reaktionsschicht aus Metallkarbiden langsam ein Riss, der zum Ablösen der DLC-Schicht vom Implantat aus Kobalt-Chrom-Molybdän (CoCrMo) führt. (Transmissionselektronenmikroskopie-Aufnahme)

Extrem harte Beschichtungen aus diamantartigem Kohlenstoff (DLC) verlängern bei Werkzeugen und Bauteilen die Einsatzdauer. Bei Gelenksimplantaten versagen DLC-Schichten allerdings oft, weil sie sich ablösen. Empa-ForscherInnen fanden nun heraus, warum – und entwickelten Verfahren, mit denen die Grenzfläche zwischen DLC-Schicht und darunter liegendem Metall korrosionsbeständig wird und sich die Lebensdauer der Implantate vorhersagen... mehr »

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