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Magnetismus in der Nanowelt verstehen
26. February 2008, Quelle: Ruhr-Universität Bochumg
Die magnetischen Eigenschaften der Nanowelt untersuchen Physiker der Ruhr-Universität um Prof. Dr. Hartmut Zabel mit einer neuen experimentellen Methode. Die Forscher bestrahlen Proben mit Laser und zeichnen die Reflexion des Laserstrahls auf. Anhand der Auffächerung des reflektierten Strahls können sie mittels Fouriertransformation erstmals ganz genau berechnen, wie die Magnetisierung innerhalb einer magnetischen Nanoinsel verteilt ist. Magnetische Nanoinseln sollen künftig zur Datenspeicherung dienen, wobei die magnetische Orientierung einem Bit mit dem Wert 0 oder 1 entspricht. Durch die präzise Berechnung lassen sich nun außerdem auch die Eigenschaften magnetischer Wirbel charakterisieren, die in besonders kleinen Nanomagnetinseln vorkommen. Sie verfügen neben ihrer Drehrichtung auch über eine Polarität, so dass in jeder von ihnen sogar mehr als ein Bit speicherbar werden könnte.









