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Medizin und Gesundheit
Der Bereich "Medizin und Gesundheit" kann auf vielfältige Weise von der Nanotechnologie, insbesondere in Kombination mit biotechnologischen/medizintechnischen Verfahren (Nanobiotechnologie, Nanomedizin), profitieren. Im Rahmen der Nanobiotechnologie wird die Entwicklung neuer, kleinerer und immer leistungsfähigerer Biochipsysteme vorangetrieben. Diese dienen z. B. der Untersuchung von DNA-, Protein- und Zellproben. Ziel ist es, eine höhere Sensitivität, Zuverlässigkeit und ein beschleunigtes Screening für die pharmakologische Wirkstoffsuche, aber auch für die medizinische Diagnostik zu erhalten.
Das Bild zeigt einen Biochip, der bis zu 384 verschiedene DNA-Abschnitte enthält. Bildquelle: Infineon, www.infineon.com
Funktionalisierte Nanopartikel spielen nicht nur als Marker für bestimmte laboranalytische Verfahren eine große Rolle, sie werden auch als Wirkstofftransportsysteme sowie als Kontrastmittel in vivo für die medizinische Therapie (z. B. zur Krebsbekämpfung) und Diagnose erforscht und eingesetzt.
Nano(bio)technologische Verfahren und Materialien, insbesondere Methoden für die Nanostrukturierung und Funktionalisierung von Oberflächen, werden auch auf ihre Eignung für das Gewebewachstum, dem sog. tissue engineering, für die Beschichtung von Implantaten - zwecks längerer Haltbarkeit und Biokompatibilität - für antibakterielle Oberflächen und für die Blutfilterung mit nanoporösen Membranen geprüft.









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