Specials
Inhalt:
News
Hamburger CAN GmbH koordiniert EU-Projekt VIBRANT im Kampf gegen Diabetes
07. October 2009, Quelle: CAN Centrum für Angewandte Nanotechnologie
Der Standort Hamburg wird im Bereich der Nanomedizin durch ein neues Forschungsprojekt gestärkt: Unter dem Titel „VIBRANT“ (VIBRANT = „Vivo Imaging of Beta cell Receptors by Applied Nano Technology“) startete im Spätsommer ein von der Hamburger CAN GmbH initiiertes Gemeinschaftsprojekt, das sich mit der medizinischen Bildgebung von sogenannten „Beta-Zellen“ der menschlichen Bauchspeicheldrüse beschäftigt. Das Projekt wird vom 7. EU-Forschungsrahmenprogramm gefördert.
Mit dem seit Juli 2009 geförderten Vorhaben soll eine Methode zur quantitativen Bestimmung der Beta-Zellmasse entwickelt werden. Dies würde eine frühzeitige Diagnose der Zivilisationskrankheit Diabetes ermöglichen. Denn die Zellen, die den Blutzuckerspiegel durch Insulinausschüttung regulieren, sind nur in sehr geringer Menge vorhanden. Sterben die Zellen ab, erkrankt der Mensch an Diabetes. Bisher war ihre quantitative Bestimmung im lebenden Organismus nicht möglich. Das soll sich durch das neuartige Verfahren ändern. Diabetes führt zu schwerwiegenden gesundheitlichen und sozialen Folgen für die Betroffenen. In Deutschland liegt die Zahl der bekannten Diabetesfälle laut Diabetes Deutschland derzeit bei etwa sechs Millionen Menschen. Nicht zuletzt sind mit dieser Krankheit auch immense volkswirtschaftliche Belastungen durch diabetische Spätschäden, wie Erblindung, Nierenversagen und Amputationen verbunden.
Fortschritte bei der Diagnose und Behandlung von Diabetes erwartet
Acht namhafte Forschungsinstitute aus Deutschland, Belgien, Spanien, Dänemark und Schweden haben sich unter Federführung der CAN GmbH Anfang des Jahres 2008 um das Forschungsmandat im Rahmen des EU-Forschungsrahmenprogrammes beworben. Dieses Programm hat zum Ziel, Kooperationen im Rahmen konkreter und gezielter Projekte in Schlüsselbereichen der medizinischen, ökologischen, industriellen oder sozioökonomischen Forschung auszulösen. Auch für die Mobilität von Forschern, die Einbeziehung von KMU in die Projekte und die internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit wurden erhebliche Fördermittel bereitgestellt.
Weitere Informationen zum Projekt und Konsortium unter:
www.fp7-vibrant.eu
Ansprechpartner:
Centrum für Angewandte
Nanotechnologie (CAN) GmbH
Dr. Frank Schröder-Oeynhausen
Grindelallee 117
20146 Hamburg
Tel: 040 / 428 38-39 51
fso@can-hamburg.de
Presse:
Laurich & Kollegen
Communication Consultants
Alexander Weber
Ruhrstraße 11
22761 Hamburg
Tel: 040 / 752577-992
alex.weber@laurich-kollegen.de












