Inhalt:
News
IPP-Technologie für ITER ausgewählt
07. August 2007, Quelle: Informationsdienst Wissenscaft
Zur Plasmaheizung der Fusionstestanlage ITER wurde - in Änderung der bisherigen Pläne - eine im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching bei München entwickelte neuartige Hochfrequenz-Ionenquelle ausgewählt. Dies wurde jetzt im Anschluss an die einstimmige Empfehlung des für Planungsänderungen zuständigen internationalen Expertengremiums beschlossen. "Für das IPP ist dies ein großer Erfolg, der eine vieljährige Entwicklungsarbeit krönt", freute sich Bereichsleiter Dr. Eckehart Speth.
Die Testanlage ITER (lat. "der Weg") ist der nächste große Schritt der weltweiten Fusionsforschung. In Zusammenarbeit von sieben Partnern - Europa, Japan, USA, Russland, China, Indien und Südkorea - soll der Bau der Anlage im kommenden Jahr in Cadarache/Südfrankreich beginnen. Mit 500 Megawatt erzeugter Fusionsleistung - zehnmal mehr, als zuvor zur Plasmaheizung aufgewendet wird - soll ITER zeigen, dass ein Energie lieferndes Fusionsfeuer möglich ist.











