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Reibung und Verschleiß berechenbar machen

Tribologie berechenbar machen 
Grafik: Emanuela Pesche, Fraunhofer IWM

Von makroskopischem Verschleiß bis zu molekularen Wechselwirkungen mit Schmierstoffen erforschen die Spezialistinnen und Spezialisten des MikroTribologie Centrums µTC in Karlsruhe und Freiburg Reibungs- und Verschleißmechanismen. Mit experimentellen und numerischen Methoden arbeiten sie daran, die Tribologie berechenbar zu machen und entwickeln energie- und materialschonende Lösungen für die Industrie. Seinen Partnern bietet das... mehr »

Das "klügere" Material gibt nach

Aus intelligenten, nachgiebigen Materialsystemen lassen sich preiswerte Werkzeuge herstellen. Der Greifarm dieses Roboters ist aus einem Guss gefertigt. 
Foto: Ruedi Keller, Empa

Dank nachgiebiger Systeme wollen Empa-Forscher einst Flugzeugflügel konstruieren, die sich je nach Strömungswiderstand laufend verformen und ohne starre Klappen und Ruder auskommen. Industrieunternehmen aus unterschiedlichen Branchen interessieren sich für derartige "smarte" Systeme, weil sie damit wartungsarme - und erst noch günstige - Produkte wie Medizinalwerkzeuge und Robotergreifarme herstellen können.

Wer den Airbus-Superjumbo... mehr »

Laserstrahl-Glaslöten für schonendes und langzeitstabiles Packaging elektronischer Bauteile

Proben, die mit dem laserbasierten Glaslötverfahren hermetisch dicht miteinander verbunden wurden: Probe 1: Glas/Glas, Probe 2: Glas/MAM-Beschichtung, Probe 3: Glas/ITO-beschichtetes Glas, Probe 4: Silizium/Glas. Bild: Fraunhofer ILT.

Höhere Integrationsdichte und Werkstoffkombinationen mit spezifischer Funktionalität kennzeichnen elektronische und elektrotechnische Produkte. Insbesondere das hermetische Packaging stellt die Fertigungstechnik vor besondere Herausforderungen, denen mit konventionellen Ansätzen wie Kleben und Löten nicht mehr begegnet werden kann. Das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT hat hierfür ein innovatives Packaging-Verfahren für Mikrobauteile... mehr »

HEPHAISTOS - Innovative Materialien für Sportwagen, Flugzeuge und Raumfahrt

Mit der im KIT entwickelten HEPHAISTOS-Technologie wurde mit der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG ein erstes Karosseriebauteil aus kohlefaserverstärkten Verbundwerkstoffen erfolgreich ausgehärtet. (Foto: Karlsruher Institut für Technologie)

Kohlefaserverstärkte Verbundwerkstoffe werden wegen ihres hohen Leichtbaupotenzials zunehmend in der Luft- und Raumfahrttechnik sowie im Fahrzeugbau eingesetzt. Mit dem im KIT entwickelten Mikrowellensystem HEPHAISTOS steht dafür ein energieeffizientes neuartiges Härteverfahren zur Verfügung. Im Rahmen eines vierjährigen vom BMBF geförderten Verbundprojektes mit weltweiten Partnern wurde das Verfahren nun erstmals in einer industriellen... mehr »

Neuartiges Laserschneidverfahren für CFK-Werkstoffe

Prinzip der in-Situ-Kantenversiegelung beim Laserstrahltrennen von CFK (Quelle: LZH)

Am Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) beschäftigt man sich mit einem neuen Laserschneidverfahren für CFK-Werkstoffe, welches die bei der Bearbeitung auftretende thermische Schädigung der Schnittkante durch die Zufuhr von pulverförmigem Zusatzwerkstoff kompensieren soll.

Ob in der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrttechnik, der Energietechnik oder im Sport- und Freizeitbereich, kohlefaserverstärkte Kunststoffe (CFK) erfreuen sich... mehr »

Schneiden - auf den Hundertstelmillimeter genau

Einer der kleinsten und präzisesten gläsernen Schwibbögen der Welt: Die Chemnitzer Wissenschaftler bringen mit ihrer Weiterentwicklung des Wasserabrasivstrahlschneidens 52 Startlochbohrungen auf wenigen Zentimetern unter. 
Foto: TU Chemnitz/Christine Kornack

Wenn für die Medizintechnik winzige Klammern aus hartem Titanblech ausgeschnitten werden sollen oder genaueste Konturen aus Molybdän, Stahl, Kupfer, Aluminium, Ingenieurkeramiken, Silizium oder Glas zu fertigen sind, kommt es auf Hundertstelmillimeter an - eine Aufgabe, die die Professur Fertigungslehre der TU Chemnitz und die Chemnitzer ATECH GmbH lösen können. Sie setzen dazu einen Schneidstrahl aus Wasser und Schleifmittel ein, der einen... mehr »

Sensoren, die man drucken kann

Der Sensor erkennt berührungslos das Wärmesignal, das vom Finger ausgeht. 
© Joanneum Research Foschungsgesellschaft mbH

Elektronische Geräte, die sich per Fingerzeig mit einer Handbewegung steuern lassen, sollen künftig in jeder Wohnung stehen. Das ist die Vision des Forschungskonsortiums 3Plast. Es entwickelt spezielle Sensoren, die sich auf Folie drucken und auf Gegenständen anbringen lassen.

Das Handy ist ausgeschaltet. Doch ein Fingerzeig genügt, damit das Startmenü erscheint. Eine Berührung des Displays ist nicht erforderlich. Diese "Fernbedienung"... mehr »

VDI Technologiezentrum GmbH